Das heutige Reiki ist keine Neuentdeckung, sondern das Wissen, um die Heilung durch Energieübertragung, das vor Jahrtausenden über Tibet nach Indien kam und sich von dort nach Ägypten, Ephesus, Griechenland und Rom nach Westen ausbreitet. Über China kam es in den Osten, bis nach Japan.
Dieses Wissen ging über die Jahrhunderte verloren. Erst im Japan des 19. Jhdt. wurde es von Dr. Mikao Usui wiederentdeckte.
Frau Takata lernte Dr. Usui niemals persönlich kennen, sondern hörte die Erzählung seines Lebens von Dr. Hayashi, dem Nachfolger Dr. Usuis. Sie erzählte diese Version ihren Schülern und so ist es eine Geschichte, die von Mund zu Mund ging über viele Reiki-Generationen.
Dr. Usui leitete eine Schule für Jungen im Japan des letzten Jahrhunderts. Eines Tages wurde er von einem der Jungen gefragt, ob er glaube, was in der Bibel steht. Er bejahte dies. Darauf fragte ein anderer Junge: "Glauben Sie, dass Jesus geheilt hat?" Dr. Usui antwortete: "Ja." " Glauben Sie, daß Buddha durf Handauflegen heilen konnte?" Wieder bejahte er, doch die Jungen wollten Beweise. Die Jungen wollten, dass er Ihnen des vorführte und er musste zugeben, dass er dies nicht konnte.
Dies war der Beginn einer langen Suche. Er forschte, indem er Hinduismus, Buddhismus und andere Religionen der Welt studierte. Buddha christus und andere Heilige hatten Menschen geheilt. Nur wie? Er ging von Kloster zu Kloster und stellte überall die gleiche Frage: "Steht in den Sutras, dass Buddha heilte?" Und immer erhielt er die gleiche Antwort: "Ja, so steht es geschrieben." Auf seine Frage, ob die Mönche heilen könnten, bekam er immer die Antwort, dass die Priester für den Geist und die Ärzte für den Körper da seien. Nach Monaten fand er in der Nähe Kyotos ein Zen-Kloster, das über die größte Bibliothek Japans verfügte. Er bat um Vorsprache bei dem obersten Mönch. Im Gespräch fiel im auf, das dieser, obwohl 74 Jahre alt, ein junges, schönes Gesicht hatte. Auch dieser Priester antwortete, dass man im Zen nur den Geist heile. Er glaube allerdings, dass Dr. Usui in der Meditation die Wahrheit erfahren werde.
Dr. Usui trat diesem Kloster bei und studierte drei Jahre lang den Zen-Buddhismus, als er das Kloster verlassen wollte, bat ihn der Abt zu bleiben und zu helfen, alte Sutras aus chinesischen und indischen Schriften zu übersetzen. Im Laufe dieser Arbeit stieß er in indischen Orginalschriften auf Symbole und Anweisungen wie dies zu nutzen seinen. 2500 Jahre altes Wissen. Dr. Usui konnte dieses theoretische Wissen allerdings nicht praktisch umsetzen.
Er beschloss auf dem Berg Kuraayama zu fasten und zu meditieren.Einundzwanzig Tage und Nächte fastete und betete er. Am Morgen des 21. Tages sah er Lichtblitze - eine Erscheinung. Er wusste dies war die Prüfung und er war bereit sie anzunehmen. Das Licht drang in sein 3. Auge ein und er verlor das Bewusstsein. Er sah die Farben des Regenbogens, dann folgte das weiße Licht. In goldenen Buchstaben erschienen die Symbole die er kannte. Dies alles kam von rechts und ging nach links. Es folgte Symbol auf Symbol und während er sie sah, lernte er Ihre Bedeutung und Anwendung kennen. Zuletzt hörte er die Worte: "Behalte dies, behalte dies, behalte dies."
Als er erwachte war es Tag. Obwohl er 21 Tage gefastet hatte, war er frisch und ausgeruht. Er begab sich auf den Heimweg. Unterwegs verletzte er sich. Er fühlte die Energie fließen, der Schmerz verschwand Das Blut trocknete und er ging weiter. Am Fuß des Berges kehrte er in eine Herberge ein, um sich zu stärken. Die Enkelin des Wirts litt unter akuten Zahnschmerzen. Er legte die Hände auf und der Schmerz schwand.
Als er abends am Kloster ankam, lag sein Freund der Abt mit Arthritis zu Bett. Er kleidetet sich um und ging zu seinem Freund, um Bericht zu erstatten und die heilenden Hände aufzulegen. Auch hier gelang die Heilung.
Dies war die Wiederentdeckung von REIKI.
Dr. Usui wollte nun dieses Wissen und nutzen und weitergeben. Er beschloss im Bettlerviertel von Kyoto zu leben und zu heilen. Sieben Jahre lebte er mit den Ärmsten der Armen, heilte sie und schickte sie dann zum Zenkloster, wo sie Hilfe und Arbeit bekamen. Plötzlich jedoch traf er alte Bekannte wieder. Er war erstaunt, warum sie wieder da waren und erhielt zu Antwort: "Oh, man wollte dort, dass ich von morgens sieben bis abends sieben arbeite. Ein Jahr habe ich gearbeitet, aber es ist leichter Bettler zu sein."
Dr. Usui erkannte, dass diese Menschen sein Geschenk nicht schätzen konnten. Er erkannte die Weisheit der buddhistischen Mönche:
"Zuerst kommt der Geist, und der physische Körper folgt diesem."
Er ging ins Kloster zurück und entwickelte seine Lebensregeln:
Für heute lasse allen Ärger los.
Für heute lasse alle Sorgen los.
Heute sei Dir all dessen bewusst, womit du gesegnet bist, ehre Deine Eltern, Lehrer und Nachbarn. Nimm dein Essen dankbar zu Dir.
Heute lebe ehrlich.
Heute sei freundlich zu allen Lebewesen.
Nun begab er sich auf eine Pilgerfahrt durch Japan. Wo immer Menschen unterwegs waren, zündete er am helllichten Tag eine Fackel an und lief durch die Straßen. So fand er seine Schüler, und Menschen die bereit waren das Licht in Ihren Herzen zu entzünden.
Er wurde in ganz Japan als Heiler bekannt, betonte aber immer, dass er nur das Werkzeug sei für göttliche, universelle Energie.
Dr. Usui bildete 18 Lehrer aus. Er erhielt vom japanischen Kaiser eine Anerkennung. Sein Grab befindet sich in Tokio in einem Zentempel.
(erschienen im Windpferdverlag: Original Reiki-Handbuch des Dr. Mikao Usui)
Dr. Jurijo Hayashi war einer seiner Schüler. Er gehörte der japanischen Aristokratie an und errichtete in Tokio eine Reiki-Klinik, die er bis 1940 leitet. (Die Reiki-Techniken des Dr. Hayashi, Windpferdverlag)
Frau Hawayo Takata lebte von 1900 bis 1980 in Hawaii. Sie stammte aus einer japanischen Familie. Als sie Mitte der dreiziger Jahre nach Japan zurückkehrte, da sie sich in einem schlechten Gesundheitszustand befand, wurde sie von der geistigen Welt in die Reiki-Klinik von Dr. Hayashi geführt. Dort wurde sie durch Reiki geheilt. Sie wurde die erste westliche Frau, die in Reiki eingeweiht wurde. Ca. 1938 kehrte sie nach Hawaii zurück. Anlässlich eines Hawaiibesuches weihte Dr. Hayashi sie noch vor 1940 in den Meistergrad ein.
So kam Reiki in den Westen und wurde bis zu Ihrem Tode von Ihr gelehrt. (erschienen: Reiki Leben, Großmeisterin Takatas Leben, Synthesis Verlag) (erschienen: Reiki, die Geschichte von Hawayo Takata von Helen J. Haberly)
Phyllis Furomoto ist die Enkelin von Frau Takata. Sie leitet heute die Reiki Alliance eine der beiden großen Reiki-Vereinigungen, dren Mitglieder erkennen sie als Großmeisterin an.
Es gibt heute sehr viele Publikationen: hier das erste in Deutschland erschienene Buch, das wesentlichen Anteil an der Verbreitung von Reiki hat:
Reiki Universale Lebensenergie von Bodo J. Baginski und Shalila Sharamon Sehr empfehlenswert!